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    NACHRICHTEN

    Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Campus Weißenhof: Neubau 1, Glaskasten

    Abb.: Plakat (Gestaltung: Marie Ballhause)

    Abb.: Plakat (Gestaltung: Marie Ballhause)

    12.01.2016 19:00

    „Ermöglichungsarchitektur“ ist eine Architektur, die Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung animiert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, der angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann.

    Die „Ermöglichungsarchitektur“ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Handlungsrepertoire.

    Hochkarätige nationale und internationale Referent/innen präsentieren im Rahmen der diesjährigen Jour fixe-Reihe „Ermöglichungsarchitektur“ ihre Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei sind die Blickwinkel so unterschiedlich wie die Referent/innen, die beim Jour-fixe auf der Bühne stehen. Sie werden Zukunftsfragen stellen, Einblicke in neue Konzepte und Innovationen geben oder auch ganz persönliche Erlebnisse teilen.

    London collective Assemble has become the first architecture or design studio to receive the prestigious Turner Prize for art. Assemble, a team of 18 young architects and designers, won the UK’s most important art award for its work on the Granby Four Streets project in Liverpool.

    They are a collective based in London who work across the fields of art, architecture and design. They began working together in 2010 and are comprised of 18 members. Assemble’s working practice seeks to address the typical disconnection between the public and the process by which places are made. Assemble champion a working practice that is interdependent and collaborative, seeking to actively involve the public as both participant and collaborator in the on-going realization of the work.

    Joseph Halligan who is a member of the collective Assemble will address his talk to this years topic „Ermöglichungsarchitektur“ on January 12th. Ermöglichungsarchitektur is seen as an architecture which creates specific situations that enables transformation processes to start. at the same time „Ermöglichungsarchitektur“ is an architecture that isn´t mainly focused on the object itself rather more on the social processes and the situations it creates.

    http://assemblestudio.co.uk/
    www.youtube.com/watch?v=OsSD9ZutRzU
    www.granby4streetsclt.co.uk/

    Konzeption:
    Sebastian Klawiter, Nicolas Gomez Herrera, Martin Klinger, Deborah Kunz, Hanna Noller und Pia Phanaphet

    Jour fixe-Team:
    Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger
    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott
    www.architektur.abk-stuttgart.de

    jourfixe(at)abk-stuttgart.de
    (0711) 28440-203

    Mit freundlicher Unterstützung von DLW Flooring GmbH, FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG, InformationsZentrum Beton, Nimbus Group GmbH und der Architektenkammer Baden-Württemberg

     


    Termine FG Architektur WS 2015/16

    Entwurfsausgabe BA und MA und Einführung MA
    am 12.10.15 um 13 Uhr Hörsaal 301

    Testgelände
    02.-04.11.2015

    Exkursionswoche 5. Woche nach Vorlesungsbeginn
    09.-13.11.2015

    Fachgruppensitzungen (jeweils 16.00 Uhr)
    13.10.15
    17.11.15
    15.12.15
    19.01.16
    02.02.16 (Reserve)

    Studienkommissionssitzungen (jeweils Mi, 16:00-19.00 Uhr)
    28.10.15
    02.12.15
    20.01.16

    Semesterzeiten
    Unterrichtsbeginn 12.10.15
    Unterrichtsende 12.02.16
    Weihnachtsferien 21.12.2015-06.01.2016
    Präsentationswoche 08.02.-12.02.2016
    Werkstattmonat 22.02.-18.03.2016

    Senat (jeweils 16.00 Uhr)
    03.11.15
    08.12.15
    26.01.16

    und hier finden Sie die Termine für die MA- und BA-Prüfung (Thesis)
    termine_fg_ws_15_16_s_2

    Stuttgart, im Juli 2015
    gez. Prof. Rudolph
    Sprecher FG Architektur

     


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    Michael Obrist, feld 72, Wien, Österreich

    12.01.2016, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Glaskasten (EG)

    Vortrag als Fortbildung von der Architektenkammer anerkannt

    Michael Obrist
    http://www.feld72.at

    Die Arbeit von feld72 bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur, angewandtem Urbanismus und Kunst. feld72 hat zahlreiche Projekte diverser Größenordnung im nationalen und internationalen Kontext umgesetzt, die von Masterplänen über Gebäude, städtebaulichen Studien, Raum und Ausstellungsgestaltungen bis hin zu urbanen Strategien und großflächigen Interventionen im öffentlichen Raum reichen.
    Die vielfach ausgezeichneten Arbeiten zeichnen sich durch einen sozial verantwortlichen, innovativen und nachhaltigen Zugang zu Themen der Architektur und des Urbanismus aus. Potentiale von Orten und (sozialen) Räumen aufzuspüren und zu verstärken ist ein Grundelement der Projekte von feld72. Das Feld der Architektur erweiternd, beschäftigt sich das Kollektiv im Rahmen der selbst initiierten Projektreihe „Urbane Strategien“ seit Anbeginn der Bürogründung 2002 in Wien mit Fragestellungen des Gebrauchs und der Wahrnehmung des öffentlichen Raumes. Durch zahlreiche Lehraufträge an Universitäten sind der Zugang und die Methodologie von feld72 in den akademischen Diskurs miteingebunden.

    ‘Ermöglichungsarchitektur’ ist eine Architektur welche Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung ani- miert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, welcher angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann. Die ‘Ermöglichungsarchitektur’ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Handlungsrepertoire.
    Hochkarätige nationale und internationale Referenten präsentieren im Rahmen der diesjährigen Jour-Fixe Reihe ‘Ermöglichungsarchitektur’ ihre Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei sind die Blickwinkel so unterschiedlich wie die Referenten, die beim Jour-Fixe auf der Bühne stehen. Sie werden Zukunftsfragen stellen, Einblicke in neue Konzepte und Innovationen geben oder auch ganz persönliche Erlebnisse teilen.

    Jour Fixe Übersicht WS 2015/16

    Mit freundlicher Unterstützung von

    ::: Armstrong DLW

    ::: FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG

    ::: Nimbus Group GmbH

    ::: Architektenkammer Baden-Württemberg

    ::: InformationsZentrum Beton

     
    Kontakt/Information:

    Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger Klasse für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen, Tel.0711-28440-198

    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott, Klasse Digitales Entwerfen, Tel.0711-28440-197

    mailto: jourfixe (at) abk-stuttgart.de

     

     

     

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    Foto: Andreas Rumpfhuber

    Andreas Rumpfhuber, Wien, Österreich

    Ermöglichungsarchitektur

    24.11.2015, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Glaskasten (EG)

    Andreas Rumpfhuber, Architekt und Architekturtheoretiker EXPANDED DESIGN, Wien
    Architekturstudium an der TU Graz, Bartlett School of Architecture (London), SCI ARC (Los Angeles). Dissertationsstipendium der königlichen Akademie der Künste in Kopenhagen, Mitglied des Dissertationskolloquiums an Centre for Research Architecture, Goldsmiths College London, Promotion über die Architektur der immateriellen Arbeit (2009). 2011 Gründung von Expanded Design in Wien. Bücher: Architektur immaterieller Arbeit (Wien: 2013), The Design of Scarcity (London/Moskau: 2014), Modelling Vienna, Real Fictions in Social Housing (Wien, 2015)

    ‘Ermöglichungsarchitektur’ ist eine Architektur welche Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung animiert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, welcher angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann. Die ‘Ermöglichungsarchitektur’ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Handlungsrepertoire.

    Andreas Rumpfhuber: ‘Mein Beitrag zum Thema „Ermöglichungsarchitektur“ wird sich um die Frage drehen welche Möglichkeiten die Architekturpraxis hat in gesellschaftliche Prozesse überhaupt einzuwirken. Dabei wird es mir darum gehen, die Architektur als eine politische Praxis zu verstehen, die immer schon an ökonomische Diskurse angebunden ist, denen sie nicht entfliehen kann, sondern wie ich meine, doppelt affirmieren muss. So plädiere in meiner Praxis als Theoretiker und Architekt nicht für simple Problemlösungen, sondern für ein Zirkulieren rund um Symptome unserer Zeit.
    Im Vortrag werde ich erstens eine Analyse zu Aspekten der Veränderung der Ökonomie seit dem 2. Weltkrieg in Europa (Immaterielle Arbeit, Konzept der Knappheit und Austerität) sprechen und zweitens anhand von konkreten Beispielen aus dem Büro architektonische Strategien innerhalb dieser sozialen/gesellschaftlichen/ökonomischen Rahmenbedingungen vorstellen.’

    Jour Fixe Übersicht WS 2015/16

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    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott, Klasse Digitales Entwerfen, Tel.0711-28440-197

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    sarah behrens

    Screenshot vom Video (Sarah Behrens)

    Baumeister Campus Lab 1. Platz ……… the winner is SARAH BEHRENS!!!

    Mooving on! Das vernetzte Haus 2035
    Wie leben wir im Jahre 2035? Das smarte Haus ist längst ein Begriff, aber was bedeutet die stärkere Verknüpfung von Mensch und Technik für unsere Wohnkonzepte? Das Baumeister CampusLab schreibt einen Wettbewerb für Studenten aus, um Visionen zu finden, wie eine intelligente Vernetzung von Mensch, Architektur und Technik aussehen könnte.

    Hier ihr Projekt online:
    https://www.baumeister.de/smart-home/

     


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    Flyer zum Vortrag hier klicken bitte

    Einladung zum Vortrag am

    Do. 19.11.2015, 13:00 – 14:30
    Neubau 1 / Glaskasten

    Dr. Ulrich Reuter, Landeshauptstadt Stuttgart – Amt für Umweltschutz

    Der Klimawandel – Herausforderung für die Stadtklimatologie Beispiel Stuttgart

    Städte sind wärmer als das Umland. Das führt im Sommer zu Hitzebelastung. Städte werden künftig noch wärmer, denn der globale Klimawandel hat begonnen und kann nicht mehr aufgehalten werden. Stuttgart wird beispielsweise in wenigen Jahrzehnten das Klima Süditaliens haben. Die Stadtbevölkerung wird mehr und mehr unter Hitzestress leiden. Der Vortrag zeigt, wie Klimabelange in der Stadtplanung helfen können, eine klimaverträgliche Stadt für die Zukunft zu sichern. Konkrete Beispiele aus Stuttgart veranschaulichen das Vorgehen. Stuttgart, lebenswert trotz Klimawandel.

     


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    van bo

    Foto: van bo le-mentzel

    Van Bo Le-Mentzel, Berlin

    Ermöglichungsarchitektur

    03.11.2015, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Glaskasten (EG)

    ‘Ermöglichungsarchitektur’ ist eine Architektur welche Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung animiert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, welcher angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann. Die ‘Ermöglichungsarchitektur’ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Handlungsrepertoire.

    Hochkarätige nationale und internationale Referenten präsentieren im Rahmen der diesjährigen Jour-Fixe Reihe ‘Ermöglichungsarchitektur’ ihre Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei sind die Blickwinkel so unterschiedlich wie die Referenten, die beim Jour-Fixe auf der Bühne stehen. Sie werden Zukunftsfra- gen stellen, Einblicke in neue Konzepte und Innovationen geben oder auch ganz persönliche Erlebnisse teilen.

    Van Bo Le-Mentzel ist Diplom-Ingenieur, Architekt und Designer und kommt aus Berlin. Er hat das Do-It- Yourself Haus auf Rädern erfunden und entworfen. Le-Mentzel wurde durch seine Hartz IV Möbel Pläne und durch sein Ein-Quadratmeter-Haus (das kleinste Haus der Welt) bekannt. Er wurde auf der Flucht seiner Eltern aus Laos geboren. Aufgewachsen ist er im Wedding. Vor vier Jahren hat er Bauanleitungen für Hocker, Stühle und ein Sofa ins Netz gestellt und sie Hartz-IV-Möbel genannt. Das Goethe-Institut hat ihn durch Europa geschickt, damit er mit Leuten in Dublin, Rom oder Warschau seinen 24-Euro-Holzhocker baut. Es folgten die Karma-Chakhs, eine Kopie der Chucks von Converse, dem wohl erfolgreichsten Schuhmodell aller Zeiten. Er ließ sie in Pakistan, Sri Lanka und Indien unter fairen Bedingungen herstellen. Turnschuhe ohne schlechtes Gewissen. Über eine Crowdfunding-Plattform fand er Abnehmer, die er Prosumer nennt, eine Wortschöpfung aus Konsument und Produzent. Er hat das Einquadratmeterhaus-Haus gebaut, das auf einen Autoparkplatz passt und eine Zeit lang am Landwehrkanal stand. Im Sommersemester 2015 hat ein halbes Jahr lang als Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg Design unterrichtet. In seinem Vortrag an der Kunstakademie wird er uns über seinen Umgang mit der Ermöglichungsarchitektur erzählen und diverse Strategien zur Umsetzung performativer Prozesse aufzeigen.

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    Kontakt/Information:

    Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger Klasse für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen, Tel.0711-28440-198

    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott, Klasse Digitales Entwerfen, Tel.0711-28440-197

    mailto: jourfixe (at) abk-stuttgart.de

     

     

     

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    Foto: Andrea Hofmann

    Andrea Hofmann, Berlin

    Ermöglichungsarchitektur

    27.10.2015, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Glaskasten(EG)

    ‘Ermöglichungsarchitektur’ ist eine Architektur welche Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung animiert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, welcher angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann. Die ‘Ermöglichungsarchitektur’ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Hand- lungsrepertoire.
    Hochkarätige nationale und internationale Referenten präsentieren im Rahmen der diesjährigen Jour-Fixe Reihe ‘Ermöglichungsarchitektur’ ihre Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei sind die Blickwinkel so unterschiedlich wie die Referenten, die beim Jour-Fixe auf der Bühne stehen. Sie werden Zukunftsfragen stellen, Einblicke in neue Konzepte und Innovationen geben oder auch ganz persönliche Erlebnisse teilen.

    Andrea Hofmann, eine der 8 Kollektive von raumlaborberlin, wird uns hierzu einen Einblick in die Arbeit einer In- teressengemeinschaft geben, die gemeinsame Ziele und Inhalte in der Architektur verfolgen und aufzeigen wie diese projektbezogene Arbeitsgemeinschaft Bürostrukturen gestaltet und führt.
    raumlaborberlin arbeitet seit 1999 an Fragen von Stadt und Zusammenleben. Raum verstehen sie als ein Produkt sozialen Handelns, Urbanität als die Gleichzeitigkeit von Widersprüchlichem und Architektur als die Kunst daraus wieder Raum zu machen. raumlabor liebt Ideen für eine bessere Zukunft und sucht die Zusammenarbeit mit inspirierenden Künstlern, Planern und Sozialwissenschaftlern. raumlabor schafft urbane Situationen, die neue Erzählungen und Vorstellungen in die Stadt bringen, die Menschen mit Orten, Möglichkeiten und Imaginationen zusammenbringt. raumlabor verbindet Kunst, Architektur und Stadtplanung und damit zeitlich und räumlich die Maßstäbe der direkten Lebensumgebung mit langfristigen und großräumlichen Perspektiven. Die Hauptthemenfelder sind Stadträume in Transformation und das Verhältnis von öffentlich zu privat zu gemeinschaftlich. Dabei arbeitet Andrea Hofmann in konkreten Beteiligungsprozessen an der Verbesserung der täglich erlebten Umwelt in der Stadt. Durch ihr Engagement verknüpft sie gesellschaftspolitische Fragen wie die der Jugendbildung, der kulturellen Bildung, der Flüchtlingspolitik mit der Sphäre der Kultur. In physisch erlebbaren, speziell hergestellten Räumen werden diese Sphären zusammengeführt.
    ‘Architektur ist ein experimentelles Baulabor für eine auf den Moment bezogene partizipative Baupraxis im urbanen Raum. Architektur ist weniger als Objekt zu verstehen, als Geschichte, die Teil der Geschichte des Ortes wird. Die Architektur ist das Werkzeug, auf der Suche nach einer Stadt der Möglichkeiten, der Stadt von Morgen!‘

    Alle Jour Fixe Termine im WS 2015/16 finden sie HIER

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