Klasse Wallisser Klasse Mauser Klasse Fritz Klasse Blaschitz Klasse Litzlbauer Klasse Quednau Klasse Engelsmann Klasse Rudolph Klasse Georgiadis Klasse Schmutz Weissenhof Institut
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    NACHRICHTEN

    zum Download

    Lehrangebotsverzeichnis SS 2015 BA und MA

    Hinweis:
    Ausgabe der Entwurfsprojekte für die MA-Studierenden und für BA 5. Semester

    am Montag, den 13.04.2015, 13.00 Uhr, HS 301

    Im Anschluss Beratung für Gaststudierende (ERASMUS und VISITING) bei AM Justus Dietz

     

     


    Jour Fixe Vortragsreihe (jeweils Dienstags, 19.00 Uhr)

    Bitte merken Sie sich diese Termine vor – weitere Details folgen

    28. April 2015 – Prof. (jun.) Dr. Ines Weizman, London/Weimar
    19. Mai 2015 – Alex Lehnerer, Ciriadis Lehnerer Architekten + ETH Zürich
    02. Juni 2015
    16. Juni 2015
    23. Juni 2015

    Bei der Architektenkammer genehmigt als Fortbildung (1.5 anerkannte Stunden AIP und mit Berufserfahrung)

    Mit freundlicher Unterstützung von

    ::: Armstrong DWL

    ::: FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG

    ::: Nimbus Group GmbH

    ::: Architektenkammer Baden-Württemberg

    Kontakt/Information:
    JOUR FIXE PROGRAMM SOMMERSEMESTER 2015:
    Prof. i.V. Dr.-Ing. Mona Mahall, Prof. i.V. Dr.-Ing. Asli Serbest, AM Chrissi Nasz

    JOUR FIXE TEAM:
    Prof. Dipl.-Ing. Mark Blaschitz, AM Dipl.-Ing. Katharina Köglberger
    Prof. Dipl.-Ing. MSc Tobias Wallisser, AM Dipl.-Ing. MSc Sebastian Schott
    jourfixe (at) abk-stuttgart.de
    Tel + 49.(0)711.28 440 – 203

     


    BA-Studien- u. Mappenberatung jeweils Fr 17.-19.00 Uhr
    Prüfungsausschuss BA und MA
    Prof. Litzlbauer, Raum 212
    24.10.14
    28.11.14
    12.12.14
    30.01.15
    13.02.15
    13.03.15
    17.04.15
    Diese Termine über Anmeldung im Sekretariat: arcdesign@abk-stuttgart.de
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    MA-Studien- u. Mappenberatung jeweils Mo 17.00 Uhr
    Prof. Schmutz, Raum 108,
    AM Florian van het Hekke
    27.04.2015
    01.06.2015
    06.07.2015
    Diese Termine über Anmeldung im Sekretariat: arcdesign@abk-stuttgart.de
    _______________________________________________________________________
    Erasmus und Gasthörer
    Justus Dietz, Raum 307 Termine n. Vereinbarung
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    Sprecher der FG Architektur Termine n. Vereinbarung
    Prof. Matthias Rudolph

     


    Forschung ::: 6 Reallabore an Hochschulen in Baden-Württemberg, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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    Alle 7 Reallabor-Projekte werden hochschulöffentlich vorgestellt – am Dienstag, den 30.04.2014 ab 13.00 Uhr im Vortragssaal Foyer Neubau II –

    Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Rektorin Frau Petra von Olschowski laden Sie herzlich ein!

    Hier finden Sie die Einladung und das Programm. Bitte melden Sie sich bis zum 21. April 2015 per E-Mail oder Fax direkt über das Ministerium an, E-Mail: nachhaltigkeit (a) mwk.bwl.de, Fax: 0711 279-3210

    EINLADUNG                                 PROGRAMM

     

    Reallabor “Space Sharing” der Fachgruppe Architektur, Kunstakademie Stuttgart
    In Kooperation mit Reallaboren an sechs weiteren Hochschulen des Landes gehört das Reallabor „Space Sharing” der Stuttgarter Akademie zu den im Rahmen des Landesprogramms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ geförderten Projekten. Der Forschungsansatz des Reallabors „Space Sharing” setzt sich intensiv mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinander, der eng mit dem Ressourcenbedarf einer Gesellschaft und damit mit der Ressourceneffizienz verbunden ist. „Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in urbanen Wachstumsregionen wie Stuttgart die umbauten Volumen und Nutzflächen zunehmen, während die Nutzerdichte sinkt. Ziel des Projektvorhabens ist es, Raumnutzungen des Gebäudebestands mit dem bestehenden Bedarf unterschiedlicher Nutzungen räumlich zu kombinieren und somit die Nutzungseffizienz von Gebäuden in urbanen Zentren zu steigern.“
    Das Forschungsprojekt wird an der Kunstakademie Stuttgart inter- und transdisziplinär durchgeführt werden und findet in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern – unter anderem der Stadt Stuttgart, Vermögen und Bau Baden-Württemberg und der Dualen Hochschule BW – statt.

     


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    Foto: de Vries

    Nathalie de Vries, MVRDV Rotterdam, Niederlande

    Werkbericht

    Einführung Prof. Mark Blaschitz

    10.02.2015, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Hörsaal (3. OG)

    Prof. Nathalie de Vries
    Geboren 1965 in Appingedam in den Niederlanden, absolvierte 1990 ihr Studium der Architektur an der TU Delft. Zusammen mit Winy Maas und Jacob van Rijs gründete sie 1993 das Büro MVRDV mit Hauptsitz in Rotterdam, 2010 wurde eine zweite Niederlassung in Schanghai eröffnet. In den vergangenen 20 Jahren haben sie gemeinsam aussergewöhnliche Projekte in Europa, Asien und Amerika realisiert, städtebauliche Studien und Visionen einschließlich Software-Programmen als Planungswerkzeug entwickelt, Ausstellungen konzipiert und Bücher herausgegeben. Neben ihrer Tätigkeit als Architektin und Stadtplanerin ist Nathalie de Vries Mitglied verschiedener Gremien, wie momentan u.a. Vorstandsmitglied des Witte de With Center for Contemporary Art und Mitglied im Aufsichtsrat des New Institut for Architecture, Design and E-Culture (beide Rotterdam, NL). Von 2005 bis 2008 war Nathalie de Vries Bahnbau Architektin im Auftrag von ProRail/NS. Parallel dazu lehrte sie regelmäßig an internationalen Hochschulen und Universitäten, wie u.a. an der Harvard GSD in Boston, IIT Chicago und TU Berlin.Seit April 2013 lehrt sie als Professorin für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf.

    From 1993–1996, Brook worked with Behnisch Architects in Stuttgart, Germany, serving as co-project leader on the IBN Institute for Nature Research, a European Union pilot project for human and environmentally friendly building. With Blackbird Architects, Brook was project design team leader on the Van Atta Design Studios in Santa Barbara, CA, winner of a American Institute of Architects/Boston Society of Architects National Honor Award for Sustainable Design (1999) and the Honor Award (first place) entry in the Great Central Valley „Housing the Next Ten Million“ International Design Competition (1999). With professional ecologist Josh Cerra, Brook wrote the briefs for the „Integrating Habitats“ international design competition (2006–2008), considered by Metropolis Magazine to represent a „breakthrough in the annals of design competitions.“ In 2009, he was awarded the Campus Compact Award for Civic Engagement in Sustainability. Brook is the author of Ecology and the Architectural Imagination (Routledge 2014).

    Bei der Architektenkammer genehmigt als Fortbildung (1.5 anerkannte Stunden nur mit Berufserfahrung)

    Mit freundlicher Unterstützung von

    ::: Armstrong DWL

    ::: FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG

    ::: Nimbus Group GmbH

    ::: Architektenkammer Baden-Württemberg

     

    Kontakt/Information:

    Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger Klasse für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen, Tel.0711-28440-198

    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott, Klasse Digitales Entwerfen, Tel.0711-28440-197

    mailto: jourfixe (at) abk-stuttgart.de

     

     

     

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    30.01.2015 ab 16:00 Uhr
    VORTRAG IN DER REIHE „ZUKUNFT II“
    DENIZ OVA, DIREKTORIN DER ISTANBUL DESIGN BIENNALE: „THE FUTURE IS NOT WHAT IT USED TO BE“
    Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Campus Weißenhof: Neubau 1, Aktionsraum

    Einführung: Mona Mahall, Asli Serbest, Professorinnen i.V. für Grundlagen der Gestaltung/Experimentelles Entwerfen an der Kunstakademie Stuttgart

    DJ-Set: Charlie Mubarak

    Die Direktorin der Istanbul Design Biennale, Deniz Ova, hält einen Vortrag über die letzte Ausgabe (01.11.–14.12.2014) unter dem Titel „The Future Is Not What It Used To Be“. Das Thema befasst sich mit dem Politischen in unserem Alltag, versucht eine neue Form des Manifests zu entwickeln, lernt von der Vergangenheit und hinterfragt die Rolle des Designs in der Zukunft.

    „Zukunft #“ ist eine Veranstaltungsreihe der Klasse von Mona Mahall/Asli Serbest, Klasse 2G: Grundlagen der Gestaltung, Experimentelles Entwerfen, in Kooperation mit der Aktionsraum-Team.

    http://www.2g.abk-stuttgart.de
    https://www.facebook.com/Aktionsraum
    https://www.facebook.com/istanbultasarimbienali
    https://twitter.com/tasarimbienali

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    Abb.: Buchcover (links oben); Project by Carolyn Lieberman, Samuel Ridge and Cody Tucker, third-year undergraduate students in “A Machine is a Wetland for Parking In” intermediate architectural design studio, University of Oregon (winter 2014). Lieberman, Ridge and Tucker swept the architecture awards at the 2014 US Royal Society of Arts awards ceremony held at the Cooper Union in New York City: the Techmer Award for Sustainable Design, the Agnes Bourne Award, and the Leadership Award (rechts oben); Voronoid-cell stormwater filtering and vertical circulation system attached to ends of parking garage structure (proposal by Carolyn Lieberman, Samuel Ridge and Cody Tucker, from “A Machine is a Wetland for Parking In” intermediate architectural design studio, University of Oregon) (Mitte); IBN Institute for Nature Research (Brook was co-project leader with Behnisch Architects) (rechts unten); Brook Muller (links unten)

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    Brook Muller – University of Oregon, Eugene, USA: „A Machine is a Watershed for Living In“

    Einführung Prof. Matthias Rudolph

    Vortrag in englischer Sprache

    20.01.2015, 19 Uhr, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Neubau 1, Hörsaal (3. OG)

    Bei der Architektenkammer genehmigt als Fortbildung im Rahmen der berufspraktischen Tätigkeit als ‘Architekt/in im Praktikum’ (AIP)

    „A Machine is a Watershed for Living In“ (Reconstructing Architectural Horizons)

    Preamble (excerpt from book Ecology and the Architectural Imagination): By focusing design expression on natural systems processes augmented by the human hand, through timely engagement of ecological methods, models and metaphors, architects through their collaborative efforts can expand ideas of the performance of the city. A deeply ecological architectural intervention is one that creates more diverse urban habitat frameworks, filters and cleanses stormwater in order to improve biological conditions in compromised waterways, fortifies the connective ecological tissue of neighborhoods and regions, and in other ways supports broader, regenerative landscape processes. To engage these possibilities is to excite the architectural imaginary, accept a higher level of unpredictability, and invite heightened aesthetic speculation.

    Focus of Talk (excerpts from recent essay „A Machine is a Watershed for Living In“): The metaphor of the machine is inescapable in conceptualizing a deeply environmentally responsive architecture of the city. Trajectories of urbanization, increased densities and compromised ecological function demand that we enlist architectural machines to perform a different manner of work, that they shape richly variegated space while synchronizing building and (urban) landscape processes; the very ensemble that provides interior comfort facilitates broader scale ecological function.

    If energy efficiency provided the impetus for the first generation of sustainable architectures and carbon the current one, we now add water: its radically more efficient use, the decentralization of collection and supply (as is taking place within the realm of energy), the amelioration of impacts of climate change such as sea level rise and increasingly severe storm events and stormwater surcharges, and the need to contend with the significant problem of non-point load pollution. These pressures open up the possibility of architectures as blue infrastructures where everyday elements of buildings such as roofs, facades and foundations are to also operate as overlapping and redundant surfaces, rainscreen purifying facades, micro-hydro systems, oxygenating filters, holding basins and runnel distributors.

    A „building“ assembly harvests stormwater by incorporating „wetland“ green roofs that provide habitat while offering significant cooling benefits to interior spaces. It performs tertiary treatment, makes this water available as thermal mass, greywater and seismic dampening, and returns it to the larger system in a cleansed manner in support of aquatic habitat and other urban ecologies. Hard-surfaced urban discontinuities, the high degree of control provided by the built environment, offers much needed behavioral predictability in a time of climate change. For example, timed release of water could be directed to newly constructed surface wetlands adjacent to and part of project development. This helps regulate hydroperiods during increasingly dry springs so as to enable macroinvertrebrates that rely on seasonal regularity to complete their life cycle histories. A pollinator prey base is reestablished, and cooled and oxygenated overflows are released to nearby urban riverways for the benefit of aquatic species. Honoring the journeys of migratory birds alighting along riparian corridors of cities and those of fish making their way through urban waterways to the ocean, a site-constrained project is hemispheric in the magnitude of its ambition.

    Brook Muller
    Acting Dean, School of Architecture and Allied Arts; Associate Professor, Architecture Department; Director, Certificate Program in Ecological Design; Core Faculty Member, Environmental Studies Program; University of Oregon, Eugene, OR (bmuller(at)uoregon.edu)

    Brook Muller is Acting Dean and Associate Professor in the School of Architecture and Allied Arts at the University of Oregon. He directs the Graduate Certificate program in Ecological Design and is a participating faculty member with the University’s Environmental Studies Program, Environmental Humanities Collective and Sustainable Cities Initiative. Brook’s research bridges design theory and environmentally responsive practice and focuses specifically on the contribution of site scale architectural development to broader scale urban ecological health. He pursues these interests through scholarship, public outreach, and collaborations with faculty and students in architecture, landscape architecture, environmental studies, philosophy, business, and planning, public policy and management.

    From 1993–1996, Brook worked with Behnisch Architects in Stuttgart, Germany, serving as co-project leader on the IBN Institute for Nature Research, a European Union pilot project for human and environmentally friendly building. With Blackbird Architects, Brook was project design team leader on the Van Atta Design Studios in Santa Barbara, CA, winner of a American Institute of Architects/Boston Society of Architects National Honor Award for Sustainable Design (1999) and the Honor Award (first place) entry in the Great Central Valley „Housing the Next Ten Million“ International Design Competition (1999). With professional ecologist Josh Cerra, Brook wrote the briefs for the „Integrating Habitats“ international design competition (2006–2008), considered by Metropolis Magazine to represent a „breakthrough in the annals of design competitions.“ In 2009, he was awarded the Campus Compact Award for Civic Engagement in Sustainability. Brook is the author of Ecology and the Architectural Imagination (Routledge 2014).

    nächster Jour Fixe Termin

    Nathalie de Vries 10.02.15*

    Hinweis:
    *Die mit * markierten Veranstaltungen sind bei der Architektenkammer genehmigt als Fortbildung im Rahmen der berufspraktischen Tätigkeit als ‘Architekt/in im Praktikum’ (AIP).

    Mit freundlicher Unterstützung von

    ::: Armstrong DWL

    ::: FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG

    ::: Nimbus Group GmbH

    ::: Architektenkammer Baden-Württemberg

     

    Kontakt/Information:

    Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger Klasse für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen, Tel.0711-28440-198

    Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott, Klasse Digitales Entwerfen, Tel.0711-28440-197

    mailto: jourfixe (at) abk-stuttgart.de

     

     

     

     


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    download Programm “This is how we do it”

    25 Jahre Architekturprogramm an der Kunstakademie Stuttgart

    Der Fachbereich Architektur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart feiert in diesem Jahr sein 25. Gründungsjubiläum. Die Anfänge einer akademischen Architekturausbildung in Stuttgart gehen zwar auf die Entstehungszeit dieser Institution vor gut 250 Jahren zurück. Doch die gegenwärtige Form des Fachbereichs ist das Ergebnis eines Prozesses, der in den 1960er Jahren ansetzte und schließlich zur Umwandlung des Fachbereichs für Innenarchitektur und Möbeldesign zu einem Studienprogramm führte, das aktuell alle Stufen der akademischen Ausbildung auf dem Gebiet der Architektur vom Bachelor bis zur Promotion umfasst. Die Kohabitation der Architektur mit den anderen Künsten im Rahmen der Akademie ist ein Ausnahmemodell, das sich von der Praxis der polytechnischen Ausbildung, die sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte, absetzt. In den 25 Jahren des Bestehens unserer Studiengänge hat sich dieses Modell zur gültigen und anerkannten Alternative in der Hochschullandschaft des Landes erhoben. Der Fachbereich Architektur nimmt das 25. Jubiläum zum Anlass, um über seine Geschichte und seine bisherigen Leistungen zu reflektieren. Gleichzeitg und vor allem soll es aber dazu dienen, richtungsweisende Positionen über die gegenwärtigen Herausforderungen und die zukünftigen Aussichten des Architekturstudiums zur Sprache kommen zu lassen bzw. zu entwickeln. Als zentrales Ereignis dafür ist ein zweitägiges internationales Symposion geplant, das Anfang Dezember stattfinden soll. Zur Debatte werden die Inhalte der Architekturausbildung, v.a. das Wechselverhältnis zwischen einerseits dem tradierten generalistischen Anspruch des_der Architekten_in und der Spezialisierung architektonischen Wissens und architektonischer Erfahrung andererseits, die unterschiedlichen weltweit praktizierten Modelle des Architekturausbildung, und das Verhältnis zwischen Ausbildung und Berufspraxis. Ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Architekturlehre an Akademien, Universitäten und anderen Hochschulen aus verschiedenen Ländern werden auf drei Rundtischgesprächen zu diesen Themen debattieren.

    25 years programme in Architecture at the State Academy of Art and Design Stuttgart

    This year, the Architecture Department of the State Academy of Art and Design Stuttgart is celebrating its 25th anniversary. The beginnings of an academic education in architecture may indeed go back to when the institution was founded more than 250 years ago, but the department’s present form resulted from a process that began in the 1960s and led to the transformation of the Department of Interior Architecture and Furniture Design to a programme of studies that today encompasses all levels of academic education in the field of architecture, from undergraduate to doctoral. The academy’s accommodation of architecture next to the other arts is an exception, distinct from the educational practice of the technical universities, which was establishing itself since the second half of the 19th century. Since the establishment of the new programme 25 years ago, this model of co-existence has distinguished itself as a valid and recognised alternative in higher education in Germany.
    The department of architecture takes the occasion of its 25th anniversary to reflect on its history and achievements so far. At the same time, and in particular, this anniversary should serve to express and develop leading positions on the current challenges and future prospects of the subject.
    As the central event for this, a two-day international conference is in planning, to take place at the beginning of December. We will discuss (1) the contents of architectural education, especially the correlation between the traditional generalist aspirations of architects on the one hand and the specialisation of architectural knowledge and experience on the other; (2) the different models of architectural education practised worldwide; (3) the relationship between education and professional practice. Distinguished teaching experts in architecture at academies, universities and other higher education institutions in various countries will debate these topics during three round-table discussions.

     


    25_11_reallabor_einladung

    Reallabor – „Space Sharing” vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert
    An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart werden im Fachbereich Architektur ab Januar 2015 mit dem über drei Jahre angelegten umfangreichen Forschungsprojekt „Reallabor – Space Sharing” neue Konzepte für die Steigerung der Nutzungsintensivierung von Gebäuden in urbanen Zentren entwickelt und umgesetzt werden.

    Das Projekt Reallabor wird hochschulöffentlich vorgestellt – am Dienstag, den 25.11.2014 um 16.00 Uhr im HS 301, Architektenbau – Projektleiter Prof. Rudolph und das Forschungsteam laden Sie herzlich ein!

    In Kooperation mit Reallaboren an sechs weiteren Hochschulen des Landes gehört das Reallabor „Space Sharing” der Stuttgarter Akademie zu den im Rahmen des Landesprogramms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ geförderten Projekten. Dies verbunden mit dem Ziel, nicht nur die Anschlussfähigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse für Politik und Wirtschaft zu fördern, sondern vor allem die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung insgesamt zu erhöhen.
    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert ab 2015 mit insgesamt bis zu 7 Mio. Euro Projekte zur Einrichtung so genannter Reallabore an Hochschulen im Land. Mit dem Förderprogramm nimmt Baden-Württemberg eine Pionierrolle ein, da dieser Ansatz bisher wenig verbreitet ist. Die Ausschreibung war auch bundesweit auf reges Interesse gestoßen.
    Der Forschungsansatz des Reallabors „Space Sharing” unter der Leitung der Fachgruppe Architektur setzt sich intensiv mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinander, der eng mit dem Ressourcenbedarf einer Gesellschaft und damit mit der Ressourceneffizienz verbunden ist. „Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in urbanen Wachstumsregionen wie Stuttgart die umbauten Volumen und Nutzflächen zunehmen, während die Nutzerdichte sinkt. Ziel des Projektvorhabens ist es, Raumnutzungen des Gebäudebestands mit dem bestehenden Bedarf unterschiedlicher Nutzungen räumlich zu kombinieren und somit die Nutzungseffizienz von Gebäuden in urbanen Zentren zu steigern.“
    Das Forschungsprojekt wird an der Kunstakademie Stuttgart inter- und transdisziplinär durchgeführt werden und findet in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern – unter anderem der Stadt Stuttgart, Vermögen und Bau Baden-Württemberg und der Dualen Hochschule BW –  statt.
    Zur Vernetzung der einzelnen Reallabore, auch über die Landesgrenzen hinaus, sind Konferenzen geplant, eine erste öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung der Projekte wird es im Frühjahr 2015 geben.