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Gernot Weckherlin, Berlin:
"Von Architekturmaschinen und wissenschaftlichem Entwerfen"
Di. 26.01.2010, 13:30h, HS 301, Neubau I.
Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart
Von Architekturmaschinen und wissenschaftlichem Entwerfen
In den 1960er Jahren entstanden als Beweis für die Möglichkeit der Kommunikation zwischen Menschen und Apparaten mit künstlicher Intelligenz erstmals jene legendären „Architekturmaschinen “ der “Architecture Machine Group” des MIT in Boston.
Die Ziele solcher Experimente waren zunächst nicht so sehr die Rationalisierung der mechanischen Architektenarbeit oder die Erzeugung neuartiger Bauformen, sondern die Humanisierung aber auch die verwissenschaftlichte Durchdringung des gesamten Design-Prozesses. Beide Tendenzen, die Verwissenschaftlichung des Entwerfens aber auch dessen Humanisierung durch Digitalisierung, lassen sich dabei anhand von Entwicklungen in der Architekturtheorie jener Jahre und der architekturnahen Computeranwendungen exemplarisch rekonstruieren.
Abbildung „Urban 5“, aus: Nicholas Negroponte: The Architecture Machine, S. 80.
Gernot Weckherlin, Architekt und Autor, Zimmermannslehre, Architekturstudium in München, London und Briey en Forêt, Tätigkeit als Architekt, seit 1995 u. a. an der Bauhaus-Universität Weimar, unterrichtet er derzeit an der Universität der Künste Berlin und der Beuth Hochschule für Technik Berlin.
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